Festgeldkonto Vergleich

Das Festgeldkonto erfreut sich dank der verschiedenen Vorteile einer großen Beliebtheit. Das Geld wird fest verzinst und sicher angelegt. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, ist der Festgeldvergleich auf jeden Fall sehr wichtig.

Hierbei spielen der maximale Anlagebetrag und natürlich auch die Zinsen eine entscheidende Rolle. Nachfolgend erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Festgeldkonto und warum der Festgeldvergleich so wichtig ist und was es zu beachten gibt.

Finden Sie hier im Vergleichsrechner ganz unkompliziert und bequem einen Überblick über verschiedene Festgeldkonten.



Was ist ein Festgeldkonto?

Ein Festgeldkonto ist ein Finanzprodukt welches eine äußerst sichere Geldanlageform ist. Wer auf die Anlagesumme über einen längeren Zeitraum verzichten kann, ist damit aufgrund der sehr hohen Zinsen bestens beraten. Diese sind im Vergleich zum Tagesgeldkonto um ein Vielfaches höher.

Hier hilft der Festgeldvergleich dabei, den besten Anbieter zu finden. Die entsprechenden Zinsen werden auf das Festgeldkonto gutgeschrieben, sodass sie sich erneut verzinsen. Die Festgeld-Zinsen sind für die gesamte Laufzeit garantiert. Die Planbarkeit ist ein großer Vorteil.

​Der Anleger kann durch den festgelegten, unveränderlichen Zinssatz schon beim Eröffnen des Festgeldkontos ausrechnen, wie viel Geld er nach Ablauf des Vertrags zurückbekommt. Die Zinsen unterscheiden sich je nach Anbieter.

Direktbanken bieten meist die besseren Angebote an. Lukrative Angebote gibt es auch bei ausländischen Banken. Der Vergleich lohnt sich daher in jedem Fall.

​Wie sicher ist das Festgeldkonto?

​​Ein großer Vorteil ist neben den hohen Zinsen, dass das angelegte Geld durch eine Form der so genannten Einlagensicherung geschützt wird. Dies bedeutet: Meldet die Bank Insolvenz an, erhält der Kontoinhaber innerhalb der Europäischen Union eine Entschädigung, die gewöhnlich bei 100.000 Euro liegt. ​

Festgeldvergleich Finoverix

​Bild: © Marco2811-fotolia.com - Festgeldvergleich

​Bei einem Gemeinschaftskonto von Eheleuten erhöht sich der Schutz auf 200.000 Euro.

​Wer hohe Verluste vermeiden möchte, kann die Beträge über diese Limits auf mehrere Banken verteilen. Die Einlagesicherung gilt für alle Anbieter, die über eine Banklizenz verfügen. Festgeldanlagen gelten daher als sehr sichere Anlageform. Es gibt auch außerhalb der EU einige Länder mit Einlagensicherung. Die Regelungen sind von den Landesbestimmungen abhängig und sollten im Vorfeld geprüft werden.

Ab welchen Betrag lohnt sich ein Festgeldkonto?

Viele Banken fordern eine gewisse Summe als Anlagebetrag. Die Höhe kann je nach Bank stark variieren. In der Regel genügen bereits 500 Euro aus. Auch ein maximaler Betrag ist vorhanden, der abhängig vom Anbieter ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Da die Einlage im Anschluss nicht mehr verändert werden kann, sollte der Betrag gezielt gewählt werden. Beim Festgeldvergleich können verschiedene Beträge durchgerechnet werden.

Wie wird Festgeld angelegt?

Die Eröffnung des Kontos ist einfach: Nachdem nach einem Festgeldvergleich der Anbieter ausgewählt wurde, wird bei der entsprechenden Bank der Antrag auf die Kontoeröffnung ausgefüllt. Neukunden erhalten üblicherweise einen Postident-Coupon. Damit wird, zusammen mit dem Antrag und Personalausweis in der Postfiliale das Postident-Verfahren durchgeführt.

Dieses dient der Legitimierung der Identität des Antragstellers, die zweifelsfrei festgestellt werden muss. Manche Banken setzen auch auf das Videoident-Verfahren. Anschließend erhält der Kontoinhaber die schriftliche Bestätigung mit den Kontodaten und in einem separaten Brief werden die Unterlagen übersandt, um das Online-Banking nutzen zu können.

Das Festgeldkonto kann innerhalb weniger Tage bereits genutzt werden. Der gewählte Anlagebetrag wird überwiesen. Die Bank überweist nach Ende der Laufzeit den Anlagebetrag plus der erwirtschafteten Zinsen.

Welche Laufzeit wird empfohlen?

​Festgelder sind stets an eine bestimmte im Vorfeld vereinbarte Laufzeit gebunden. Diese kann 30 Tage, aber auch 10 Jahre betragen. Je länger die Laufzeit ist, desto höher sind gewöhnlich die zu erzielenden Zinsen. Wie sich diese bei verschiedenen Laufzeiten und unterschiedlich hohen Anlagesummen verändern, können Sie durch den Festgeldvergleich ermitteln.

Festgeldvergleich Finoverix

​Bild: © macgyverhh-fotolia.com - Festgeldvergleich

​Das Festgeld ist im Allgemeinen bei Laufzeiten ab zwei Jahren die bessere Alternative als das Tagesgeld.

Die besten Zinsen sind in der Regel bei einer Anlagedauer von vier bis fünf Jahren erhältlich.

Die Zinshöhe ändert sich, obwohl die Laufzeit zehn Jahre betragen kann, oftmals bei mehr als vier oder fünf Jahren nicht.

Daher sollten Sie abwägen, ob sich eine lange Laufzeit lohnt. Sie sollten die Laufzeit bewusst wählen, denn Sie können vor Ablauf nicht auf das Geld zugreifen. Zumindest wäre es mit zum Teil hohen Kosten verbunden.

Lohnt sich ein Festgeldvergleich?

Die Antwort lautet ganz klar ja, da die Zinsen je nach Anbieter noch stärker voneinander abweichen als beim Tagesgeldkonto. Ein Festgeldvergleich lohnt sich deshalb auf jeden Fall. Er berücksichtigt die Anlagehöhe und -dauer und berechnet die jeweiligen Zinssätze.

Er gibt schnell einen guten Überblick. Sie können auch sehr schnell erkennen, bei welcher Bank eine längere Anlagedauer tatsächlich mehr Zinsen bringt. Es ist oftmals schwer oder unmöglich, die verschiedenen Festgeldangebote ohne den unabhängigen Festgeldvergleich nachzuvollziehen. Er ist kostenlos, unverbindlich und innerhalb weniger Minuten durchgeführt. Verschenken Sie nichts.

Festgeldkonto kündigen

Wer das Festgeldkonto kündigen möchte, muss eine vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist einhalten. Diese sollte schon bei Vertragsabschluss überprüft werden, denn das Festgeldkonto löst sich nach Ablauf der Zeit nicht einfach so auf.

Wenn die Kündigungsfrist verpasst wird, verlängert die Bank den Vertrag automatisch. Eine vorzeitige Kündigung ist im Gegensatz zum Tagesgeldkonto nicht vorgesehen und geht mit hohen Einbußen einher. Da das Geld für die gesamte Laufzeit fest gebunden ist, sollten nur solche Beträge angelegt werden, die bis zum Schluss tatsächlich nicht benötigt werden.

Fazit

Das Festgeldkonto ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden, da es zu den sichersten Anlagemöglichkeiten gehört. Es ist für jeden geeignet, der für eine bestimmte Zeit auf einen gewissen Geldbetrag verzichten kann. Die Zinsen sind nicht nur sehr hoch, sondern auch bis zum letzten Tag der Vertragslaufzeit festgeschrieben und garantiert.

Sie werden zum Ende zusammen mit dem Anlagekapital auf das Girokonto überwiesen. Das Festgeldkonto ist somit die gute Möglichkeit, Zinsschwankungen zu vermeiden. Es ist zudem sicher. Dies ist ein weiterer großer Vorteil. Um den besten Anbieter zu wählen, der die höchsten Zinsen anbietet, ist ein Festgeldvergleich unverzichtbar. Dieser ermöglicht es, die zahlreichen Angebote der verschiedenen Banken sorgfältig miteinander zu vergleichen und die beste Rendite zu erzielen.